Bandgeschichte
Der Gedanke, eine Band aus der Jugend der FCG Hanau zu formen, entstand erstmals zu
Beginn des Jahres 2009, als Bruno Zimmerli, der Pastor der Gemeinde den Vorschlag
unterbreitete, etwas aus dem vorhandenen musikalischen Potential der Gemeinde zu
machen.
Von dieser Idee fasziniert, gründete sich 4 Monate später das Projekt „Jugendband“,
was zu der Zeit seinen Namen noch lange nicht gefunden hatte. Zu der ersten Besetzung
gehörten Leander Stahl als Bassist und Sänger, Joana Zimmerli als Sängerin, Dominic
Zimmerli als Gitarrist, Daniel Fürbacher am Schlagzeug und Dario Bednarski am
Keyboard.
In seiner ersten Besprechung wurden die Ziele - Musik für Gott zu spielen und dabei
eine Menge an Erfahrung zu sammeln gemeinsam festgelegt. Der Spaß und die
Gemeinschaft sollten dabei jedoch im Vordergrund stehen.
Bereits nach wenigen Proben performten die jungen Musiker ihre ersten Auftritte im
Rahmen der Gemeinde. Der Stil hatte sich recht schnell in einem typischen christlichen
Rockgenre wiedergefunden, auch wenn die Idee der eigenen Musik sicherlich einen
durchaus komplizierteren Weg suchte.
Die erste wirkliche Herausforderung für die noch junge Vereinigung ereignete sich
bereits im September des Jahres 2009, als neben der Sängerin Joana Zimmerli auch
Leander Stahl sich relativ spontan für einen Aufenthalt von mindestens 7 Monaten in
Mexiko entschlossen.
Damit das Projekt die Abwesenheit von zwei Mitgliedern überdauerte übernahm
Alexander Gärtner als Übergangsleiter vorerst die Leitung sowie die Organisation.
Seine langjährige Erfahrung mit diversen Bands sowie sein ebenso großes vorhandenes
Talent an der Gitarre sowie am Bass konnte das Überleben der Truppe sichern. Eine
offene Personalie nach dem temporären Weggang der zwei Teilzeitmexikaner blieb die
Gesangsposition, welche von Alex nach einem Monat in der Person Michelle Williams
gefunden wurde. Diese passte sowohl mit ihrer Art als auch mit ihrem Alter gut zu dem
Rest der Gruppe.
Trotz der scheinbar überwundenen Personalsorgen wurde das Projekt die folgenden
Monate weniger intensiv fortgeführt. Als Leander im April 2010 wieder nach
Deutschland zurückkehrte gliederte er sich bald wieder in die Gruppe ein. Da nun die
Position des Bassisten wieder besetz wurde, war nun mit Alexander Gärtner eine zweite
Gitarre vorhanden, was der musikalischen Entwicklung gut tat. In den darauf folgenden
Monaten entwickelte sich der Stil mehr und mehr von einer typischen christlichen
Lobpreisrockband hin zu einer Formation, die sich eher dem Kunstrock und Alternative
zuordnet.
Eine weitere Personalrotation stand Ende August/Anfang September 2010 bevor,
denn nachdem mit Joana Zimmerli die ursprüngliche Sängerin ebenfalls aus Mexiko
zurückkehrte und wieder in das Projekt eingegliedert wurde, entschloss sich
mit Michelle Williams eine weitere Sängerin für einen Kurzaufenthalt im fernen
Mittelamerika.
Neben den nun immer regelmäßiger werdenden Auftritten in den
Sonntagsgottesdiensten in der FCG Hanau gesellten sich zunehmend auch Auftritte
außerhalb des Heimatortes der Band. So spielte das Projekt Anfang November 2010
selbst komponierten und arrangierten Lieder, die nun gar nicht mehr in das Rock-/
Lobpreismusik - Klischee passten.
Als Michelle Williams Anfang 2011 aus Mexiko zurückkehrte, bestand die Band zum
ersten Mal aus 7 Mitgliedern. Die gesamte Formation steuerte indes immer mehr und
mehr in Richtung professioneller Musik.
Überhaupt hatte sich die Idee des gesamten Projektes von einer Spaßgruppierung hin
zu einer wahren Band gewandelt. Die ersten Auftritte außerhalb eines christlichen
Rahmens waren die Folge und somit stellte sich zum ersten Mal die Frage nach eine
richtigen Bandnamen. Diese Frage sollte vorerst nicht geklärt werden und so nannte
sich das Projekt zwischenzeitlich bei einigen Auftritten Project 2009 oder einfach
klassisch Jugendband, was beides nicht wirklich dem Charakter der Gruppe entsprach.
Der endgültige Name folgte Anfang Juni 2011 unmittelbar vor einigen Auftritten.
Aufgrund dieser erbrachte ein gestelltes Ultimatum die Mehrheit der Bandmitglieder
endlich zur Einigung auf einen Namen: „The Music Cabinet“. Dieser Name entspricht
dem immer mehr kreativen und alternativen Musikstil, den die Band spielte.
Seit April konzentrierte die Band die kreativen musikalischen Elemente an
konzentrierten Wochenenden, an welchen die Musiker gemeinsam mehrere Lieder
komponierten. Dies war auch die Zeit, in welcher die erste große Veränderung anstand.
Aus persönlichen Gründen trennten sich die Wege von „The Music Cabinet“ und
Alexander Gärtner, der ohnehin immer der Auffassung war, dass die Band eine zweite
Gitarre nicht zwingend benötigte. Folgerichtig änderte sich der Stil seitdem auch ein
wenig mehr in Richtung „elektronisch gestütztes Rockensemble“ dessen Lieder sich
mehr und mehr in Richtung Porcupine Tree orientierten.
Interessant ist zudem, wie die verschiedenen musikalischen Geschmäcker der einzelnen
Bandmitglieder den Liedern immer mehr einen völlig eigenen Stil verleihen. Da die
ursprünglichen Kompositionen mittlerweile von 4 Personen stammen, sind die Lieder
alle stilistisch sehr vielseitig. Lediglich die angestrebte musikalische Kunst ist das alles
verbindende Etwas in der Musik von The Music Cabinet.
Die bis heute letzte Personalrotation entstand durch den sicheren, beruflich
begründeten, Weggang von Dario Bednarski in Richtung Stuttgart, was eine weitere
Zusammenarbeit unmöglich machte. Die entstandene Lücke wurde von Michaela
Hölzer gefüllt, die bereits im Juni 2011 den Posten des Keyboarders für einige Auftritte
übernahm.
Seitdem hat sich ein weiteres Mal der musikalische Stil verändert, da Michaela ein
deutlich dominanteres Klavierspiel verkörpert, was der gesamten Entwicklung jedoch in
keiner Weise schadet.
Seit Juli nimmt sich außerdem Joana Zimmerli eine Auszeit ihrer Sängerposition, so dass
The Music Cabinet seitdem aus einer fünfköpfigen Formation besteht.
